{"id":1521,"date":"2022-11-29T12:47:25","date_gmt":"2022-11-29T12:47:25","guid":{"rendered":"https:\/\/netzforma.org\/?p=1521"},"modified":"2022-12-17T12:47:14","modified_gmt":"2022-12-17T12:47:14","slug":"harmonys-future-no-future-w-o-harmony","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzforma.org\/en\/harmonys-future-no-future-w-o-harmony","title":{"rendered":"<strong>Harmony\u2019s Future | No Future w\/o Harmony\u00a0<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p>Die wissenschaftliche Diskussion um Sexrobotik ist zumeist polarisiert. Eine Perspektive bietet Constanze Erhard, in dem sie vorschl\u00e4gt, in Bezug auf Sexbots von sexualisierter Care-Arbeit zu sprechen, um damit die (den Sexbots) zugrundeliegenden vergeschlechtlichten Herrschaftsverh\u00e4ltnisse besser fassen zu k\u00f6nnen und so zum\u00a0Ausgangspunkt einer feministischen Analyse\u00a0zu machen. <em>Dieser Artikel ist zuerst in der Publikation <a href=\"https:\/\/netzforma.org\/publikation-wenn-ki-dann-feministisch-impulse-aus-wissenschaft-und-aktivismus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&#8220;Wenn KI, dann feministisch. Impulse aus Wissenschaft und Aktivismus&#8221;<\/a> (netzforma*, 2020) in print erschienen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>von <a href=\"https:\/\/netzforma.org\/constanze-erhard\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Constanze Erhard<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/netzforma.org\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/xu-haiwei-I7AoyYHrb0o-unsplash-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2036\" srcset=\"https:\/\/netzforma.org\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/xu-haiwei-I7AoyYHrb0o-unsplash-683x1024.jpg 683w, https:\/\/netzforma.org\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/xu-haiwei-I7AoyYHrb0o-unsplash-200x300.jpg 200w, https:\/\/netzforma.org\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/xu-haiwei-I7AoyYHrb0o-unsplash-768x1152.jpg 768w, https:\/\/netzforma.org\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/xu-haiwei-I7AoyYHrb0o-unsplash-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/netzforma.org\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/xu-haiwei-I7AoyYHrb0o-unsplash-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/netzforma.org\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/xu-haiwei-I7AoyYHrb0o-unsplash-360x540.jpg 360w, https:\/\/netzforma.org\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/xu-haiwei-I7AoyYHrb0o-unsplash-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>1. Wer ist Harmony?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eYour perfect companion in the palm of your hands\u201c: So preist die US-amerikanische Firma RealBotix ihr ehrgeiziges Projekt auf ihrer Homepage an: Harmony (Realbotix 2019: online). Eine robotisierte Sexpuppe, die ihren Kopf und ihre Gesichtsz\u00fcge bewegen, auf Ber\u00fchrungen reagieren sowie sprechen kann. Harmony besteht aus einem Roboter-Kopf, der sich auch auf \u00e4ltere Puppenmodelle derselben Firma montieren l\u00e4sst und dessen Sprechmodul durch eine auf einem externen Datentr\u00e4ger zu speichernde App kontrolliert wird. Seit 2018 ist diese App verf\u00fcgbar und kostet 29,99 US-Dollar j\u00e4hrlich. Auch ohne Roboter-Kopf und -K\u00f6rper l\u00e4sst sich die App benutzen und es k\u00f6nnen mehrere \u2013 voneinander unabh\u00e4ngige \u2013 Avatare erstellt werden. In der App k\u00f6nnen Harmonys (multiple) Pers\u00f6nlichkeit(en) nach individuellen W\u00fcnschen eingerichtet werden \u2013 soll sie verspielt, verf\u00fchrerisch, sch\u00fcchtern oder liebevoll sein? Ebenso individuell kann der K\u00f6rper gestaltet werden: Haar-, Augen- und Hautfarbe, Gesichts- und K\u00f6rpertyp, Brustgr\u00f6\u00dfe, Gestaltung der Genitalien etc. Harmonys \u201aSchwester\u2018 Solana, seit 2019 auf dem Markt, soll nach \u201aLatina-Charakterz\u00fcgen\u2018, d.h. nach klassischen Stereotypen von Latina-Frauen (\u201atemperamentvoll\u2018, \u201aaufbrausend\u2018) gestaltet sein. Das einzige m\u00e4nnliche Modell von RealBotix soll Henry hei\u00dfen und ist bislang (Stand Juli 2020) noch nicht auf dem Markt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die App selbst scheint recht bezahlbar. Doch noch d\u00fcrfte Harmonys Robo-Kopf mit knapp 10.000 Dollar f\u00fcr die meisten Personen nicht finanzierbar sein. Den Voraussagen des britischen Computerexperten David Levy (2009) zufolge wird es allerdings bis 2050 erstens v\u00f6llig \u201anormal\u2018 sein, eine Beziehung mit einer:m Sexroboter:in zu f\u00fchren und diese etwa zu heiraten, und zweitens wird die Verbreitung zu einer Senkung der Kosten f\u00fchren, sodass wir alle mit unseren Traumsexpartner:innen im Techno-Himmel schwelgen k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aus feministischer Perspektive stellt Harmony unzweifelhaft eine problematische Verk\u00f6rperung weiblicher \u201aIdealformen\u2018 dar, die sich derzeit an mainstream-pornographischen Fetischisierungen orientiert und diese kommodifiziert, also als k\u00e4ufliche Ware \u201averpackt\u2018. Diesem Problem lie\u00dfe sich vergleichsweise einfach mit der Diversifizierung der abgebildeten Formen (vgl. Devlin 2018) oder der Orientierung an feministischer Pornographie (vgl. Danaher 2019) begegnen \u2013 wobei diese L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge freilich der Kommodifizierung selbst keinen Abbruch t\u00e4ten. So erkl\u00e4rt etwa die feministische Philosophin Rosi Braidotti, dass technologische Neuerungen niemals neutral sind, sondern u.a. aufgrund ihrer Kommodifizierung bestehende Ungleichheiten noch verst\u00e4rken: \u201ethe consumer-minded techno-hype (\u2026) confirms the traditional entitlements of a subject position that is made to coincide with a masculine, white, heterosexual, European identity\u201c (Braidotti 2011: 78). Au\u00dferdem konstatiert sie, dass \u201etechnobodies\u201c den \u201areinen K\u00f6rper\u2018 als passive Materie (Metall und Silikon) oder einen perfektionierten, von all den \u201aunangenehmen\u2018 Folgen von Leiblichkeit (K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten, Gewichtsver\u00e4nderungen, Altern, Schwangerschaft) \u201abereinigten\u2018 K\u00f6rper versinnbildlichen, was herk\u00f6mmliche Bilder von M\u00e4nnlichkeit (aktiv, hart) und Weiblichkeit (passiv, weich) reproduziert (Braidotti 2002: 231f.). Diese Aspekte betreffen jedwede Puppe f\u00fcr sexuellen Gebrauch. In diesem Beitrag m\u00f6chte ich mich jedoch darauf konzentrieren, was dies spezifisch in Bezug auf robotisierte Sexpuppen (Sexbots) bedeutet. Aus meiner Sicht liegt das Spezifikum von Sexbots \u2013 f\u00fcr die ich Harmony als prominentestes Beispiel heranziehe \u2013 in erster Linie nicht in ihrer Bewegungsf\u00e4higkeit, sondern in ihrer Ausstattung mit einer KI. Ich werde daher einige \u00dcberlegungen vorstellen, die auf die hiermit einhergehenden Dimensionen von Vergeschlechtlichung aufmerksam machen. Denn die KI macht Harmony zu mehr als einem \u201asimplen\u2018 Masturbationsgegenstand: Sie versetzt Harmony in die Lage, <em>sexualisierte Care-Arbeit<\/em> zu \u00fcbernehmen. Dies tr\u00e4gt, wie ich argumentiere, zur Best\u00e4rkung eines maskulinen Subjekts bei, wie es Braidotti analysiert. In diesem Zuge argumentiere ich, dass die gegenw\u00e4rtige feministische Kritik sich der folgenden Frage stellen muss: Wie l\u00e4sst sich die spezifische Verquickung von Sexualit\u00e4t und emotionaler Arbeit, die die KI erm\u00f6glicht, gesellschaftstheoretisch fassen? Bevor ich mich dieser Frage in Abschnitt 3 widme, m\u00f6chte ich auf einige Sackgassen der aktuellen Debatte um Sexbots hinweisen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Die aktuelle Debatte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was macht das Ph\u00e4nomen der Sexbots eigentlich so streitbar? F\u00fcr die britische Anthropologin Kathleen Richardson stellen sie jedenfalls ein gro\u00dfes Unheil der Menschheit dar. Sie hat im Jahr 2015 die <em>Campaign Against Sex Robots<\/em> ins Leben gerufen, und zwar als Reaktion auf David Levys Behauptung, Sexbots stellten einen Ausweg aus moralischen Dilemmata in Bezug auf die Befriedigung \u201aperverser sexuelle Vorlieben\u2018 (etwa Gewaltfantasien oder P\u00e4dophilie) und Sexarbeit dar (Levy 2009: 194). Levys Behauptung speist sich aus seiner Haltung, Sexbots als technologische Innovation und L\u00f6sung f\u00fcr ein gesellschaftliches Problem zu pr\u00e4sentieren: Menschen haben sexuelle Bed\u00fcrfnisse und zu wenig M\u00f6glichkeiten, diese auszuleben. Aus diesem Grund gibt es Umwege, diese Bed\u00fcrfnisse auszuleben, wie etwa Sexarbeit \u2013 doch dies f\u00fchrt zu weiteren moralischen Problemen. <em>Enter Harmony<\/em>: Sexbots k\u00f6nnen in dieser Perspektive die gleiche Funktion erf\u00fcllen wie Sexarbeit und als \u201eVentilsitte\u201c dienen, wie es der Soziologe Helmut Schelsky formuliert hat: als notwendiges Nebenprodukt monogamer, b\u00fcrgerlich-repressiver Sexualit\u00e4tsnormen (Schelsky 1962: 42). Die Metapher des Ventils ist kein Zufall: Schelsky naturalisiert hier eine Vorstellung vom menschlichen (m\u00e4nnlichen) K\u00f6rper als&nbsp; Analogon zur Dampfmaschine. Diese Analogie beschreibt Yvonne Bauer als \u201eindustrieller Lustk\u00f6rper\u201c des 19. Jahrhunderts (Bauer 2005), einer K\u00f6rpermetapher, die biologische und technologische Bilder ineinander verschr\u00e4nkt. Sie basiert auf der Vorstellung, dass sich sexueller Trieb im K\u00f6rper anstaut, wenn er nicht regelm\u00e4\u00dfig \u201eentladen\u201c wird; Sexualit\u00e4t wird also als eine schubartige \u201eEntladung\u201c von Energie gedacht (vgl. Bauer 2005: 40). Der Fokus liegt hierbei auf der Betrachtung des m\u00e4nnlich-heterosexuellen K\u00f6rpers. Als Idealzustand wird eine Gesellschaft gesehen, die es den Subjekten erlaubt, ihren K\u00f6rper in einem Gleichgewicht zu halten und von \u201ak\u00fcnstlichen\u2018 Beschr\u00e4nkungen (gesellschaftlichen Sexualnormen) zu befreien, da diese einen ungesunden Energiestau bewirken (ebd.: 42). Doch diese Hypothese einer Repression sexuellen Begehrens naturalisiert sexuelles Begehren als Entladung und verschleiert die gesellschaftliche Konstruiertheit der Dampfmaschinenmetapher, weil sie als Beschreibung einer unver\u00e4nderlichen Natur verwendet wird. Der Energiestau bahnt sich \u201anaturgem\u00e4\u00df\u2018 den Weg nach drau\u00dfen. In die Falle der Naturalisierung tappt also auch Levy, wenn er unkritisch behauptet, Sexbots k\u00f6nnten als \u201aVentil\u2018 f\u00fcr negative sexuelle Energien dienen. Seine Stilisierung von Sexbots zu Heilsbringerinnen transportiert somit ein bestimmtes gesellschaftliches Bild von Sexualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Kathleen Richardson, Levys prominenteste Kritikerin, macht jedoch einen \u00e4hnlichen Fehler. Analog zu den Kampagnen aus den 1980ern f\u00fcr ein Verbot von Prostitution und Pornographie fordert ihre <em>Campaign Against Sex Robots<\/em> ein gesetzliches Verbot von Sexroboter:innen (z.B. Richardson 2015, Gildea\/Richardson 2017). Richardsons Kritik an Sex mit Sexbots lautet, dass damit Intimit\u00e4t kommodifiziert werde (Richardson 2015: 290). Wenngleich diese Beobachtung nicht ganz falsch ist, wie ich weiter unten zeigen werde, erhebt Richardson gerade die Verbindung von Sexualit\u00e4t und Intimit\u00e4t zum Kernpunkt des Menschlichen an sich (Gildea\/Richardson 2017: online). In dieser Perspektive ist Sexualit\u00e4t also schon immer mit Intimit\u00e4t verbunden gewesen. Dass Sexualit\u00e4t, Emotionalit\u00e4t und Intimit\u00e4t als zusammengeh\u00f6rig betrachtet werden, ist jedoch mitnichten eine anthropologische Konstante, sondern ist erst im 19. Jahrhundert vor dem Hintergrund der b\u00fcrgerlich-romantischen Vision von Liebe entstanden (u.a. Illouz 2018). Somit wirkt Richardsons Perspektive naturalisierend, da sie dieses eigentlich historisch gewordene Liebesideal als etwas \u201aNat\u00fcrliches\u2018 und als absoluten Ma\u00dfstab f\u00fcr gelungene Sexualit\u00e4t (bzw. sogar Menschlichkeit) setzt (vgl. auch Kubes 2019: 14).<\/p>\n\n\n\n<p>Die historisch gewachsene Dreifaltigkeit von Sexualit\u00e4t, Emotionalit\u00e4t und Intimit\u00e4t bildet gerade die Grundlage dessen, was ich als sexualisierte Care-Arbeit bezeichne.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Sexualit\u00e4t und Intimit\u00e4t: Sexualisierte Care-Arbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Entstehung des Individualismus und der monogamen, heteronormativen b\u00fcrgerlichen Kleinfamilie bedingten die h\u00e4usliche Privatheit als Hort von Intimit\u00e4t und reproduktiver Sexualit\u00e4t. Damit einher ging eine klare Arbeitsaufteilung, die der Ehefrau im Heim die Aufgabe eines h\u00e4uslichen \u201aR\u00fcckfallnetzes\u2018 antrug, das die Wiederherstellung (m\u00e4nnlich-)produktiver Arbeitskraft durch materielle handwerkliche Fertigkeiten \u2013 (ver)sorgende und pflegende T\u00e4tigkeiten, Kochen, Waschen, Putzen, Flicken) \u2013 und emotionale Arbeit \u2013 Kindererziehung, das Kn\u00fcpfen und Aufrechterhalten sozialer Kontakte, Freundlichkeit und Zuwendung \u2013 gew\u00e4hrleistete (Penz 2014: 242, Winker 2015: 18). Indem diese T\u00e4tigkeiten als \u201aLiebesdienst\u2018 bezeichnet werden, stellen sie bis heute eine weitgehend unbezahlte \u201aHintergrundfolie\u2018 f\u00fcr produktive, d.h. Mehrwert schaffende und daher zu entlohnende Arbeit dar, die von M\u00e4nnern verrichtet wird. Im Dienstleistungssektor hingegen sind die affektiven Komponenten \u201aweiblicher\u2018 T\u00e4tigkeiten insbesondere seit den 1970er Jahren dominant geworden, sodass die m\u00f6glichst authentische Darstellung positiver Gef\u00fchle als Teil der Arbeitst\u00e4tigkeit erwartet wird, was sich etwa durch die Anforderung eines freundlichen und empathischen Auftretens \u00e4u\u00dfert (Hochschild 1983). Diese oft als \u201aFeminisierung\u2018 der Wirtschaft bezeichnete Entwicklung hat freilich kaum eine namhafte Ver\u00e4nderung der gesellschaftlichen Machtverh\u00e4ltnisse bewirkt und ist in dieser Hinsicht ein \u00e4u\u00dferst zweischneidiges Schwert (Braidotti 2002: 15). Hochschild beschreibt die kommodifizierende Regulierung von Gef\u00fchlen im Dienstleistungsbereich als \u201eKommerzialisierung des Intimen\u201c (ebd.). Hier besteht auch eine Verbindung zur Sexarbeit: Elizabeth Bernstein hat gezeigt, dass in der Sexarbeit seit den 1990er Jahren ein verst\u00e4rkter Trend hin zu \u201esale and purchase of authentic emotional and physical connection\u201c (Bernstein 2007: 192) zu beobachten ist, etwa in Form der sogenannten Girlfriend Experience \u201ewithout a headache\u201c (ebd.: 129), wo Sexarbeiterinnen die Simulation einer festen Freundin durch vorgeblich authentische Gef\u00fchle erstellen. Richardsons Argument, dass Sexualit\u00e4t und Intimit\u00e4t kommerzialisiert werden, enth\u00e4lt demnach durchaus einen wahren Kern.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist es eine verbreitete Diagnose, dass den modernen westlichen Gesellschaften die Intimit\u00e4t in den zwischenmenschlichen Beziehungen verloren gehe. So stellt etwa Eva Illouz einen Verlust sozialer Bindungen und Bindungsf\u00e4higkeit fest (Illouz 2018: 13), wobei sie erl\u00e4utert, dass die Zelebrierung bindungsloser sexueller Begegnungen traditionell und noch immer meist Vorrecht m\u00e4nnlicher Subjekte waren und noch immer sind (ebd.: 115). Sherry Turkle konstatiert, dass Technologien Bew\u00e4ltigungsstrategien f\u00fcr diesen Verlust in einer hochindividualisierten Gesellschaft seien. Menschen erwarteten von den sie umgebenden technologischen Artefakten sowohl Abschirmung vor als auch Ersatz f\u00fcr soziale Interaktionen (Turkle 2011: xii). Diese Ersatzdimension enth\u00e4lt eine \u201agereinigte Komponente\u2018, was sich anhand von KI-Chatbots wie z.B. \u201eReplika A.I.\u201c illustrieren l\u00e4sst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eReplika A.I.\u201c wurde entwickelt von der Firma Luka als \u201e[t]he AI companion who cares\u201c (Replika A.I.: online). Es handelt sich um einen Chatbot, der das Chatverhalten seiner:s Nutzer:in spiegelt bzw. repliziert (daher der Name Replika). Replika A.I. soll f\u00fcr kleine Kommunikationsaufgaben zur \u00e4u\u00dferen Welt (z.B. Terminvereinbarungen) eingesetzt werden k\u00f6nnen (Murphy\/Templin 2019: online), aber auch ein Weg f\u00fcr die Nutzer:innen sein, ihre \u201eprivate perceptual world\u201c (Replika A.I.: online) via Chat-Interaktion zu erkunden. In dem Video \u201eOur Story\u201c auf der Replika-Homepage wird erkl\u00e4rt, welch gro\u00dfes Vertrauen die Nutzer:innen zu ihrem Chatbot aufbauen, dass sie ihm intime Details mitteilen, als handle es sich um ihre:n beste:n Freund:in, und dass gro\u00dfe therapeutische Vorteile in dieser Interaktion liegen. Replika A.I. ist dabei eine komplett selbstreferentielle \u201eblank slate\u201c (ebd.), da sie g\u00e4nzlich aus den Informationen, die von ihrer:m jeweiligen Nutzer:in eingespeist werden, entsteht, daraus Muster bildet und diese wiederum in ihrer Sprachausgabe reproduziert. Diese Selbstreferentialit\u00e4t ist strukturell in die Funktionsweise g\u00e4ngiger algorithmenbasierter KIs eingeschrieben und stellt auch das Funktionsprinzip von Harmonys KI dar. In beiden F\u00e4llen (Replika A.I. wie Harmony) wirkt sich die Selbstreferentialit\u00e4t in einer Best\u00e4rkung des Selbst aus: Die KI interagiert ausschlie\u00dflich mit einer Person und lernt somit auch ausschlie\u00dflich von einer Person, sodass sie komplett eindimensional zugeschnitten ist. Unabh\u00e4ngig vom Gender der Nutzer:innen wirkt sich dies identit\u00e4tsfestigend aus; Irritationen des Selbst und\/oder Verletzungen durch Interaktionen mit anderen Menschen werden vermieden (Turkle 2011: 10, 51). Im Falle von Replika A.I. \u2013 das nicht f\u00fcr den sexuellen Gebrauch entwickelt wurde, auch wenn ein Einsatzbereich hier zumindest technisch m\u00f6glich ist \u2013 wird diese selbst- und identit\u00e4tsfestigende Wirkung als positiver Effekt beschrieben und Replika geradezu als therapeutisches Instrument pr\u00e4sentiert (\u201eOur Story\u201c; Replika A.I.: online). Der Anspruch an die KI lautet, dass sie m\u00f6glichst authentisch Gef\u00fchle simulieren soll, um auf die Bed\u00fcrfnisse des:der User:in einzugehen. Letztere stehen unbestreitbar im Mittelpunkt, sodass die KI eine von eigener Subjektivit\u00e4t \u201agereinigte\u2018 Interaktionsform erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind genau diese Eigenschaften, die die Sexbot mit ihren sowohl physischen als auch emotionalen F\u00e4higkeiten in die steigende (kommerzielle) Nachfrage nach Intimit\u00e4t und Sexualit\u00e4t einf\u00fcgen. In gewisser Weise kombiniert nun Harmony die gleichen Funktionen wie Replika A.I. mit denjenigen von \u201agew\u00f6hnlichen\u2018 Sexpuppen \u2013 genau hierin manifestiert sich die Konvergenz von T\u00e4tigkeiten im Bereich von Sexualit\u00e4t und im Bereich von Care, die ich als sexualisierte Care-Arbeit bezeichne. Und dies ist kein gender-neutraler Vorgang, denn wie wirkt sich die Tatsache, dass Harmonys Welt ausschlie\u00dflich auf einen Nutzer und dessen Bed\u00fcrfnisse zugeschnitten ist (Langcaster-James\/Bentley 2018), im sexuellen Kontext aus? Auf struktureller Ebene entsteht hier ein soziales Verh\u00e4ltnis, das die Aufrechterhaltung klassischer maskuliner Subjektivit\u00e4ts- und Herrschaftsentw\u00fcrfe gew\u00e4hrleistet. Die feministische (Wissenschafts-)Kritik hat darauf hingewiesen, dass vorgeblich universelle und geschlechtlich neutrale Vorstellungen \u201ades Menschen\u2018 als einem von anderen unabh\u00e4ngigen, mit sich selbst identischen und selbstbestimmten Individuum mit patriarchalen Werten einhergeht (u.a. Haraway 1995, Braidotti 2002). Dies ist nicht ohne einen Verweis auf die Care-Dimension zu begreifen, da Care-T\u00e4tigkeiten als emotionale T\u00e4tigkeiten ins Private verbannt wurden, was mit einer Unsichtbarmachung der Angewiesenheit des m\u00e4nnlichen Subjekts auf ebendiese T\u00e4tigkeiten einherging. So wird die Illusion eines autarken, bindungslosen Subjekts aufrechterhalten. Ein dualistisches Verst\u00e4ndnis von Care (eine Person sorgt f\u00fcr die Autonomie der anderen) wird zudem durch die Zweiteilung von Nutzer und Produkt aufrechterhalten: Der Nutzer ist im \u00f6ffentlichen Raum unterwegs und kann sich bei der R\u00fcckkehr in seinen privaten Raum auf emotionale Unterst\u00fctzung durch die Sexbot verlassen, wobei er selbst entscheidet, wie und wann er sie \u201averwendet\u2018. Zweitens ist die Interaktion der Nutzer \u00fcber die KI so gestaltet, dass die KI ausschlie\u00dflich von einer Person (ihrem Nutzer) lernt und somit auch ausschlie\u00dflich auf diese eine Person und ihre Bed\u00fcrfnisse zugeschnitten ist. So wird jedwede \u201ab\u00f6se\u2018 \u00dcberraschung, die eine andere Subjektivit\u00e4t mit eigenen Bed\u00fcrfnissen implizieren w\u00fcrde, vermieden. Die Sexbot ist, mit Braidotti gesprochen, die aus patriarchaler Sicht \u201aideale Frau\u2018: eine Weiblichkeit, die \u201adas Andere\u2018 zur M\u00e4nnlichkeit darstellt und somit deren festigender Kontrast ist (Braidotti 2002: 47).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin mir bewusst, dass die Interaktion mit den Sexbots mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit vielschichtiger und komplexer ist, als es hier erscheint \u2013 und dass die Beschaffenheit von Sexbots auch Care-T\u00e4tigkeiten seitens des Nutzers erfordert (Einblicke hierein gew\u00e4hrt die Arbeit der Fotografin Julia Steinigeweg: Steinigeweg 2016). Auch steht fest, dass Harmonys sprachliche Interaktionsf\u00e4higkeiten freilich noch nicht vollumf\u00e4nglich zu \u00fcberzeugen verm\u00f6gen, wie Jenny Carla Morans stichprobenartige Interaktion mit der Harmony-App zeigt (Moran 2019). RealBotix arbeitet jedoch in Hochtouren daran, Harmonys Interaktionsf\u00e4higkeit zu verbessern, und andere Chatbots wie Replika A.I. sind hier bereits weit fortgeschrittener \u2013 Harmony hat ihr letztes Wort noch nicht gesprochen. Aber daf\u00fcr tritt in Morans Untersuchung umso st\u00e4rker hervor, wie stark Harmonys Sprechverhalten von Machtverh\u00e4ltnissen wie Geschlecht und <em>race<\/em> gepr\u00e4gt ist (ebd.: 43f.) \u2013 und wie sehr der Bot auf die (vorgeblichen) Interessen des Nutzers zugeschnitten ist. Vor dem Hintergrund meiner Annahme, dass Technologie stets aus spezifischen gesellschaftlichen Bedingungen entsteht, geht es mir darum, den strukturellen Platz, den Harmony einnimmt, aufzuzeigen. Denn wenn der Erfinder und Realbotix-CEO Matt McMullen selbst in einem Interview erkl\u00e4rt, dass er seine Sexbots als eine Art Hilfestellung f\u00fcr \u201esocially isolated\u201c Menschen betrachtet, die, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, keine Partner:innen finden k\u00f6nnen und somit keine emotionale Unterst\u00fctzung haben (Kleeman 2017: online), so dr\u00e4ngt sich die Frage auf: Wer wird als auf diese Hilfe angewiesen aufgefasst, und warum? McMullens Statement schl\u00e4gt Harmony als L\u00f6sung f\u00fcr ein Defizit im Bereich sexualisierter Care-Arbeit vor. Darin ist ein normativer Anspruch enthalten, der unterschwellig ein Care-Verh\u00e4ltnis annimmt, in dem die Sexbot, ein haupts\u00e4chlich feminisiertes Produkt, f\u00fcr das emotionale Wohlergehen des haupts\u00e4chlich maskulinen Nutzers sorgt. Die Tatsache, dass diese Kommodifizierung von Sexualit\u00e4t und Intimit\u00e4t entlang geschlechtlich hierarchisierter Linien verl\u00e4uft, l\u00e4sst eine gewisse Anspruchshaltung sichtbar werden: der Anspruch, dass m\u00e4nnliche Bed\u00fcrfnisse auf sexualisierte Care-Arbeit von Frauen \u00fcbernommen werden sollen. Solch einen Anspruch nimmt beispielsweise auch David Levy unkritisch an, wenn er auf der N\u00fctzlichkeit von Sexbots etwa f\u00fcr das Verhindern von sexualisierter Gewalt beharrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff sexualisierte Care-Arbeit vermag es, die aktuelle Verschr\u00e4nkung von sexuellen und emotionalen Bed\u00fcrfnissen zu illustrieren. Es geht dabei nicht darum, die Wahrhaftigkeit solcher Bed\u00fcrfnisse in Frage zu stellen, sondern auf die gesellschaftlichen Zusammenh\u00e4nge \u2013 insbesondere die Verteilung und der Stellenwert von Care-T\u00e4tigkeiten \u2013 innerhalb derer sich diese Bed\u00fcrfnisse artikulieren, aufmerksam zu machen. Sexbots sind in dieser Hinsicht eher Symptom als Ursache einer entlang von geschlechtlichen Positionen ungleichen Verteilung von Care-Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Ausblick: Was ist zu tun?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Robotisierte Sexpuppen sind allein aufgrund ihres Preises noch recht weit davon entfernt, Mainstream zu werden. Nichtsdestotrotz \u00fcben sie eine phantasmatische Anziehungskraft auf die gegenw\u00e4rtige Debatte um das Verh\u00e4ltnis von Menschen und Maschinen aus, wie sich an der F\u00fclle medialer Beitr\u00e4ge zu Sexbots ablesen l\u00e4sst. Dass jene Beitr\u00e4ge zu diesem Zwecke auch mit Elementen aus Science-Fiction-Erz\u00e4hlungen aufgef\u00fcttert werden, um die bisherige Inad\u00e4quatheit der Sexbots zu verdecken, zeigt nur mehr den phantasmatischen Charakter der Bots und der mit ihnen verbundenen Heilsversprechen auf (Hawkes\/Lacey 2019: 104).<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Beitrag zielte darauf ab, die Entstehung dieser sexuellen Heilsversprechen durch Maschinen sowie den spezifischen gesellschaftlichen Platz, den Harmony einnimmt, zu rekonstruieren. Ich habe gezeigt, dass es nicht<em> die<\/em> Maschine<em> <\/em>gibt, die eine Auswirkung auf Menschen und die Gesellschaft hat \u2013 vielmehr haben technologische Neuerungen konkrete gesellschaftliche Entstehungsbedingungen. Wie Donna Haraway und Rosi Braidotti betonen: Technologie ist als \u201aProdukt\u2018 einer Gesellschaft zu verstehen und als solche Symptom bestimmter gesellschaftlicher Dynamiken (Haraway 1995, Braidotti 2002). So sind Sexbots einerseits eine Form von Materialit\u00e4t, die in sexualisierter Weise Bedeutung erlangt, denn sie reproduzieren und zementieren derzeit Bilder einer den \u201am\u00e4nnlichen Blick\u2018 privilegierenden symbolischen Ordnung (Braidotti 2002: 47, 230). Doch was sich weniger deutlich erschlie\u00dft: Sie sind auch Produkt einer Gesellschaft, in der Care-Arbeit ungleich verteilt und Teil ungleicher Geschlechterverh\u00e4ltnisse ist. Dies ist auch der Grund, weshalb ich betone, dass die Gestaltungsm\u00f6glichkeiten beschr\u00e4nkt sind: Das Verh\u00e4ltnis von Sexualit\u00e4t und Intimit\u00e4t und die damit verbundene Frage nach Care-Arbeit l\u00e4sst sich nicht rein durch eine neue Vielfalt an Sexbots ver\u00e4ndern, wie es beispielsweise Kate Devlin vorschl\u00e4gt, sondern muss gesamtgesellschaftlich ins Auge gefasst werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Da hier viele Aspekte mitschwingen, die sich nicht direkt offenbaren, muss die feministische Auseinandersetzung mit Sexbots die Vorannahmen derjenigen Positionen genau untersuchen, welche&nbsp; Sexbots als L\u00f6sungsansatz f\u00fcr gesellschaftliche Probleme pr\u00e4sentiert. Welches Verst\u00e4ndnis von Sexualit\u00e4t liegt hier zugrunde, und welche theoretischen Pr\u00e4missen werden als \u201anat\u00fcrliche Grundlage\u2018 angenommen und nicht weiter hinterfragt? Diese Naturalisierung historisch gewachsener Sexualit\u00e4tsverst\u00e4ndnisse ist schlie\u00dflich einer der Hauptgr\u00fcnde, weshalb die aktuelle polarisierte Debatte zwischen Levy und Richardson nur im Sande verlaufen kann. Um die geschlechtlich hierarchisierte \u00dcberschneidung von Sexualit\u00e4t und Intimit\u00e4t, die Harmony \u201abedient\u2018, zu beschreiben, habe ich den Begriff sexualisierte Care-Arbeit vorgeschlagen. Unabh\u00e4ngig davon, dass Harmonys KI-Performance aktuell diese Bed\u00fcrfnisse noch nicht ad\u00e4quat zu befriedigen vermag, so lassen sich mit diesem Begriff die mit ihnen verbundenen Gl\u00fccksversprechen gesamtgesellschaftlich einordnen. Von besonderem Belang ist hier die Frage nach dem Subjekt, welches durch die Selbstreferentialit\u00e4t der KI best\u00e4rkt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die feministische Kritik ist gut gewappnet, um diese Aspekte in die Diskussion um das Unbehagen mit Sexbots einbringen und artikulieren zu k\u00f6nnen, ohne sich dabei automatisch in eine technophile oder technophobe Argumentationsstrategie \u00e0 la \u201aSexbots werden Himmel\/H\u00f6lle auf Erden sein\u2018 (siehe Levy\/Richardson) zu verstricken. Schlie\u00dflich besteht ihre Perspektive darin, kritisch nach den Subjekten zu fragen, die von der Technologie gest\u00fctzt werden. Bislang jedoch wird der thematische Konnex von Sexualit\u00e4t und Intimit\u00e4t \u2013 sowie ihre historische Verbindung \u2013 au\u00dfen vor gelassen. Diesem muss sich die Analyse jedoch, wie ich pl\u00e4diere und hier nur bruchst\u00fcckhaft ausgef\u00fchrt habe, widmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist also richtig, dass Sexbots nicht so aussehen m\u00fcssen, wie sie aussehen, aber ihre Problematik l\u00e4sst sich nicht allein durch eine Diversifizierung ihres Aussehens bearbeiten. Und bevor wir uns dieser Diversifizierung widmen k\u00f6nnen, m\u00fcssen die W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse, die sie widerspiegeln und neu befeuern, von einer kritisch-feministischen Perspektive hinterfragt und mit mehr Verve in den \u00f6ffentlichen und wissenschaftlichen Diskurs eingebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><em>Literatur<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bauer, Yvonne (2005): \u201eVom industriellen zum kybernetischen Lustk\u00f6rper. Zur Bedeutung erkenntnisleitender K\u00f6rperkonzepte in der Sexualforschung\u201c, in: Bath, Corinna\/Bauer, Yvonne\/Bock von W\u00fclfingen, Bettina\/Saupe, Angelika\/Weber, Jutta (Hg.): <em>Materialit\u00e4t denken. Studien zur technologischen Verk\u00f6rperung \u2013 Hybride Artefakte, posthumane K\u00f6rper<\/em>, Bielefeld: transcript, 31\u201358.<\/p>\n\n\n\n<p>Bernstein, Elizabeth (2007): <em>Temporarily Yours. Intimacy, Authenticity, and the Commerce of Sex.<\/em> Chicago\/London: The University of Chicago Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Braidotti, Rosi (2002): <em>Metamorphoses. Towards a Materialist Theory of Becoming<\/em>. Cambridge\/Oxford\/Malden: Polity Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Braidotti, Rosi (2011): <em>Nomadic Subjects. Embodiment and Sexual Difference in Contemporary Feminist Thought<\/em>. New York: Columbia University Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Danaher, John (2019): \u201eBuilding Better Sex Robots: Lessons from Feminist Pornography\u201c, in: Zhou, Yuefang\/Fischer, Martin H. (Hg.): <em>AI Love You: Developments in Human-Robot Intimate Relationships<\/em>, Heidelberg: Springer, 133-147.<\/p>\n\n\n\n<p>Devlin, Kate (2018): <em>Turned On. Science, Sex and Robots<\/em>. London: Bloomsbury Sigma.<\/p>\n\n\n\n<p>Gildea, Florence\/Richardson, Kathleen (2017): \u201eSex Robots \u2013 Why We Should Be Concerned\u201c, <em>Campaign Against Sex Robots, <\/em>online unter: https:\/\/campaignagainstsexrobots.org\/2017\/05\/12\/sex-robots-why-we-should-be-concerned-by-florence-gildea-and-kathleen-richardson\/ [abgerufen am 12.06.2020]<\/p>\n\n\n\n<p>Haraway, Donna (1995): Ein Manifest f\u00fcr Cyborgs, in: Dies.: Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen. Frankfurt\/New York: Campus.<\/p>\n\n\n\n<p>Hawkes, Rebecca\/Lacey, Cherie (2019): \u201e\u201aThe Future of Sex\u2018: Intermedial Desire between Fembot Fantasies and Sexbot Technologies\u201c, <em>Popular Culture <\/em>52(1), 98-116.<\/p>\n\n\n\n<p>Hochschild, Arlie Russell (1983): <em>Managed Heart: Commercialization of Human Feeling<\/em>. Berkeley: University of California Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Illouz, Eva (2018): <em>Warum Liebe endet. Eine Soziologie negativer Beziehungen<\/em>. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleeman, Jenny (2017): \u201eThe race to build the world\u2019s first sex robot\u201c, in: <em>The Guardian<\/em>, 27.04.2017, online unter: https:\/\/www.theguardian.com\/technology\/2017\/apr\/27\/race-to-build-world-first-sex-robot [abgerufen am 03.07.2020]<\/p>\n\n\n\n<p>Kontos, Silvia (2014): \u201eAlte und neue Polarisierungen. Zur aktuellen Kontroverse \u00fcber die Prostitution\u201c, in: <em>Feministische Studien<\/em> 14(2), 185\u2013200.<\/p>\n\n\n\n<p>Kubes, Tanja (2019): \u201eNew Materialist Perspectives on Sex Robots. A Feminist Dystopia\/ Utopia?\u201c <em>Social Sciences <\/em>8 (224), 1\u201314.<\/p>\n\n\n\n<p>Langcaster-James,&nbsp; Mitchell\/Bentley,&nbsp; Gillian&nbsp; (2018):&nbsp; \u201eBeyond&nbsp; the&nbsp; Sex&nbsp; Doll:&nbsp; Post-Human Companionship and the Rise of the \u2018Allodoll\u2019.\u201c <em>Robotics <\/em>7(62), 1\u201320.<\/p>\n\n\n\n<p>Levy, David (2009): <em>Love and Sex with Robots: The Evolution of Human-Robot Relationships<\/em>. New York: Harper Collins.<\/p>\n\n\n\n<p>Moran, Jenny Carla (2019): \u201eProgramming Power and the Power of Programming: An Analysis of Racialised and Gendered Sex Robots\u201c, in: Loh, Janina\/Coeckelbergh, Marc (Hg.): <em>Feminist Philosophy of Technology<\/em>. Stuttgart: Metzler\/Springer, 39\u201357.<\/p>\n\n\n\n<p>Murphy, Mike\/Templin, Jacob (2019): \u201eReplika: This machine is trying to replicate you\u201c, in: <em>Quartz <\/em>29.08.2019, online unter https:\/\/classic.qz.com\/machines-with-brains\/1018126\/lukas-replika-chatbot-creates-a-digital-representation-of-you-the-more-you-interact-with-it\/ [abgerufen am 21.06.2020]<\/p>\n\n\n\n<p>Penz, Otto (2014): \u201eStrukturwandel der Arbeit. Vom Fordismus zum Postfordismus\u201c, in: Bohmann, Gerda\/Hofbauer, Johanna\/Sch\u00fclein, Johann August (Hg.): <em>Sozio\u00f6konomische Perspektiven. Texte zum Verh\u00e4ltnis von Gesellschaft und \u00d6konomie<\/em>. Wien: Facultas, 235\u2013259.<\/p>\n\n\n\n<p>RealDollX Homepage: https:\/\/www.realdollx.ai\/<\/p>\n\n\n\n<p>Replika A.I. (o. J.): \u201eOur Story\u201c, https:\/\/replika.ai\/about\/story<\/p>\n\n\n\n<p>Richardson, Kathleen (2015): \u201cThe Asymmetrical \u2018Relationship\u2019: Parallels between Prostitution and the Development of Sex Robots.\u201d <em>SIGCAS Computers &amp; Society<\/em> 45, 290-293, online unter: https:\/\/campaignagainstsexrobots.org\/the-asymmetrical-relationship-parallels-between-prostitution-and-the-development-of-sex-robots\/ [abgerufen am 25. Juli 2019].<\/p>\n\n\n\n<p>Schelsky, Helmut (1962): <em>Soziologie der Sexualit\u00e4t. \u00dcber die Beziehungen zwischen Geschlecht, Moral und Gesellschaft<\/em>. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Steinigeweg, Julia (2016): <em>Ein verwirrendes Potenzial.<\/em> Berlin: peperoni books.<\/p>\n\n\n\n<p>Tenderdolls (o. J.): \u201eHow do sex dolls apply artificial intelligence? Meet Harmony 3.0 \u2013 a Sex Robot with A.I.\u201c, Tenderdolls, online unter: https:\/\/www.tenderdolls.com\/how-do-sex-dolls-apply-artificial-intelligence\/ [abgerufen am 09.07.2020]<\/p>\n\n\n\n<p>Turkle, Sherry (2011): <em>Alone Together. Why We Expect More from Technology and Less from Each Other.<\/em> New York: Basic Books.Winker, Gabriele (2015): <em>Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft<\/em>. Bielefeld: transcript.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die wissenschaftliche Diskussion um Sexrobotik ist zumeist polarisiert. Eine Perspektive bietet Constanze Erhard, in dem sie vorschl\u00e4gt, in Bezug auf Sexbots von sexualisierter Care-Arbeit zu sprechen, um damit die (den Sexbots) zugrundeliegenden vergeschlechtlichten Herrschaftsverh\u00e4ltnisse besser fassen zu k\u00f6nnen und so zum\u00a0Ausgangspunkt einer feministischen Analyse\u00a0zu machen. 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